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KNX-Einstellungen

Unter Einstellungen können Sie spezifische KNX-Netzwerkeinstellungen einpflegen. Die korrekte Konfiguration ist entscheidend für die Funktion Ihres Smart-Home-Systems.

  1. Verbindungstyp:

    • Auswahl zwischen folgenden Modi, abhängig von den Gegebenheiten und Anforderungen vor Ort:

      • Tunneling — Punkt-zu-Punkt-Verbindung zu einem KNX/IP-Interface oder -Router.

      • Tunneling Secure — wie Tunneling, jedoch verschlüsselt nach KNX/IP Secure (AN161). Benötigt eine ETS-Schlüsseldatei (.knxkeys) oder die manuelle Eingabe von Benutzerpasswort und Geräte-Authentifizierungscode.

      • Routing — Multicast-Verbindung (verbindungslos) ins KNX-Backbone, standardmäßig über 224.0.23.12.

      • Routing Secure — Multicast wie Routing, jedoch mit Backbone-Schlüssel verschlüsselt (AN159). Benötigt zwingend eine ETS-Schlüsseldatei.

      • Tunneling + Routing-Bridge — Tunnel-Verbindung zur Anlage mit zusätzlicher Multicast-Bridge ins lokale Netz (für KNX-Apps und IP-Geräte ohne eigene Routerverbindung).

  2. Geräte-IP: (nur Tunneling-Varianten)

    • Eingabefeld: Die IP-Adresse des KNX/IP-Interfaces oder Routers. Stellen Sie sicher, dass die Adresse erreichbar ist und sich im selben Subnetz wie das System befindet.

  3. Multicast-IP: (nur Routing-Varianten)

    • Eingabefeld: Multicast-Adresse der KNX-Anlage. Der Standardwert 224.0.23.12 ist üblich; abweichende Werte nur ändern, wenn vom Integrator vorgegeben.

  4. Port:

    • Eingabefeld: Der Port, über den die KNX-Kommunikation abgewickelt wird (3671). Dies ist der Standard-Port. Ändern Sie ihn nur, wenn unbedingt notwendig und Sie wissen, welcher Port einzutragen ist.

  5. Physikalische Adresse:

    • Eingabefeld: Hier wird die physikalische Adresse des KNX-Interfaces im KNX-Netzwerk eingegeben.

  6. Adressformat:

    • Auswahl: Das Adressformat, das für die KNX-Kommunikation angezeigt wird (zwei- oder dreistufig).

  7. KNX/IP Secure: (nur Tunneling Secure und Routing Secure)

    • Tunnel-Benutzer-ID (nur Tunneling Secure): Auswahl des Tunnel-Slots im Interface bzw. Router. Standard ist 2 — ETS legt diesen Slot automatisch als ersten Tunnel-Benutzer an. Verfügt die Anlage über mehrere Tunnel-Slots (z.B. weil weitere Drittanbieter dasselbe Interface nutzen), tragen Sie die für Nomos vorgesehene Slot-Nummer (1–127) ein.

    • Aus Schlüsseldatei: Empfohlener Weg. Laden Sie die aus der ETS exportierte .knxkeys-Datei hoch und geben Sie das Export-Passwort ein. Benutzerpasswort und Geräte-Authentifizierungscode werden anhand der Tunnel-Benutzer-ID automatisch aus dem Keyring übernommen.

    • Manuell eingeben: Für Anlagen ohne ETS-Export. Zusätzlich zur Tunnel-Benutzer-ID sind Benutzerpasswort und Geräte-Authentifizierungscode einzugeben. Für Routing Secure ist eine manuelle Eingabe nicht möglich — der Backbone-Schlüssel kommt ausschließlich aus dem Keyring.

  8. Tools:

    • Hier können alle unbenutzten Gruppenadressen gelöscht werden. Diese Funktion dient dazu, das System von unbenützten Daten zu säubern und nicht unnötig zu belasten. Achtung: diese Funktion nur benützen, wenn die Integration des Projekts beendet ist und Sie alle notwendigen Adressen/Geräte/Objekte fertig eingepflegt haben.

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