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Version 3.1.0 ​

16. September 2026

Hinzugefügt ​

  • Backend: Sicherheitsupdates werden standardmässig automatisch installiert. Der Controller prüft täglich im eingestellten Zeitfenster auf Updates und installiert ein Sicherheitsupdate seiner Versionslinie am gewählten Wochentag; es wird eine Woche vorher im Ereignisprotokoll und per Push-Benachrichtigung an Administratoren angekündigt und lässt sich zweimal um sieben Tage verschieben. Neue Versionen mit neuen Funktionen werden weiterhin nur auf Wunsch automatisch installiert. Bestehende Einstellungen bleiben erhalten: Wer die Automatik eingeschaltet hatte, erhält weiterhin alle Updates, wer sie ausgeschaltet hatte, bleibt ausgeschaltet. Neue API-Funktion postponeSoftwareUpdate; getAutoSoftwareUpdateInfo, enableAutoSoftwareUpdate, softwareUpdateCheck und installSoftwareUpdates unterscheiden jetzt zwischen Sicherheits- und Funktionsupdates
  • Backend: Socket-APIs für die KNX-Geräteverwaltung und die Inbetriebnahme ohne ETS: getKNXBusDevices, identifyKNXBusDevice, exploreKNXBusDevice, getKNXBusDeviceTables, getKNXDeviceMgmtState, setKNXDeviceMgmtState, getKNXCommissioningStatus, abortKNXCommissioning, getKNXCommissioningSettings, setKNXCommissioningSettings, proposeKNXPhysicalAddress, startKNXDeviceCommissioning, getKNXDeviceChannels, applyKNXDeviceChannels, previewKNXDeviceChannels, removeKNXDeviceChannel, decommissionKNXDevice; Ereignisse knxBusDevicesChange, knxDeviceMgmtStateChange, knxCommissioningProgress, knxCommissioningFinished
  • Backend: Neuer KNX-Gerätetyp "RGBW 1" unter Beleuchtung für RGBW-Dimmer mit je einer Gruppenadresse pro Farbkanal (Rot, Grün, Blau, Weiss); "RGBW 2" bleibt für Geräte mit einem kombinierten Farbobjekt
  • Config/UI: Auf der Seite "Log" können Administratoren die Aufzeichnung von Ereignissen ein- und ausschalten
  • Config/UI: Die Seite "Software Update" zeigt ein verfügbares Sicherheitsupdate mit den behobenen Sicherheitsmeldungen und dem geplanten Installationstermin, mit Schaltflächen zum sofortigen Installieren und zum Verschieben um 7 Tage; die Automatik hat jetzt die zwei Stufen "Sicherheitsupdates automatisch installieren" und "Alle Updates automatisch installieren"; unter dem Status verlinkt die Seite die Release Notes
  • Daemon: KNX-Geräteverwaltung — Bestandsliste aller am Bus gesehenen Geräte (DEVICES), Identifikation eines einzelnen Geräts oder aller auf einmal mit Hersteller, Bestellnummer, Seriennummer und Maskenversion (IDENTIFY), Auflistung der Interface-Objekte samt ihrer Eigenschaften (EXPLORE) sowie Auslesen der Adress- und Assoziationstabelle (TABLES). Nutzbar über Tunneling, Tunneling Secure, Routing und Routing Secure. Standardmässig ausgeschaltet — ohne die Einstellung DEVICEMGMT ändert sich am bisherigen Verhalten nichts
  • Daemon: Einzelne Geräteeigenschaften lassen sich jetzt schreiben (WRITEPROP). Jeder Schreibvorgang wird zurückgelesen und mit dem geschriebenen Wert verglichen — ein KNX-Gerät quittiert ein Schreibtelegramm auf Transportebene, ohne damit zu sagen, dass es den Wert übernommen hat; nur wenn das Rücklesen übereinstimmt, meldet der Vorgang Erfolg. Die Eigenschaften, über die ein Gerät geladen und seine Tabellen verlegt werden — Ladezustand, Tabellenverweis und Tabelle —, bleiben für diesen Befehl gesperrt und antworten mit ERR_PID_LOCKED: sie gehören zu einem vollständigen Programmiervorgang und nicht zu einem einzelnen Schreibbefehl
  • Daemon: Einem Gerät lässt sich jetzt sagen, auf welche Gruppenadressen es hören soll (WRITETABLES) — Inbetriebnahme ohne ETS. Angegeben werden Paare aus Gruppenadresse und Kommunikationsobjekt, etwa WRITETABLES=1.1.3,4/4/41:1,4/4/42:9; das Wort CLEAR räumt beide Tabellen leer und gibt ein Gerät wieder frei. Die bisherigen Tabellen werden vor jedem Schreibvorgang gelesen und gehen in jede Ergebnismeldung ein, auch in eine fehlgeschlagene — sonst wüsste niemand, was verlorenging. Am Ende liest der Daemon beide Tabellen zurück und vergleicht sie Eintrag für Eintrag; nur dann meldet der Vorgang Erfolg. Während des Vorgangs ist das Gerät kurz ausser Betrieb, wie beim Programmieren mit der ETS auch
  • Daemon: Ein Gerät bekommt seine physikalische Adresse jetzt vom Daemon (WRITEADDR) — damit ist die Inbetriebnahme ohne ETS vollständig: erst die Adresse, dann die Gruppenadressen. Der Programmiermodus wird dabei immer von Hand am Gerät ausgelöst, Taste drücken wie bei der ETS, und es darf genau ein Gerät im Programmiermodus stehen; findet der Daemon mehr als eines, lehnt er ab. Er sucht bis zu zwei Minuten, ABORT bricht die Suche jederzeit ab. Trägt das gefundene Gerät die gewünschte Adresse bereits, wird sie nur bestätigt und nicht neu geschrieben. Gehört sie einem anderen Gerät, lehnt der Vorgang mit ERR_ADDRESS_IN_USE ab, ohne etwas zu schreiben. Nach der Vergabe prüft der Daemon unter der neuen Adresse nach, ob das Gerät dort antwortet, und beendet den Programmiermodus mit einem Neustart des Geräts
  • Daemon: Zweistufige Absicherung der Geräteverwaltung. DEVICEMGMT;YES in der [CONFIG]-Sektion der KNX-Konfiguration (knx.csv) erlaubt einer Anlage lediglich, scharf geschaltet zu werden; scharf geschaltet wird zur Laufzeit über das Kommando DEVICEMGMT mit den Zuständen OFF, READ und WRITE. Nach jedem Start und jedem Neuladen der Konfiguration steht der Schalter auf OFF, und nach längerer Untätigkeit fällt er von selbst dorthin zurück — DEVICEMGMT_TIMEOUT setzt diese Dauer in Sekunden, Vorgabe 900 (15 Minuten), 0 schaltet die Selbstentwaffnung ab. Schreiben ist nur im Zustand WRITE möglich, Lesen ab READ; JOBS und ABORT antworten auch bei OFF, damit sich ein laufender Auftrag immer abbrechen lässt
  • Daemon: KNX-Kommandos der Geräteverwaltung: DEVICES (Bestand), IDENTIFY (ein Gerät oder ALL), EXPLORE (Interface-Objekte und Eigenschaften), TABLES (Adress- und Assoziationstabelle), WRITEPROP (Eigenschaft schreiben), WRITETABLES (Gruppenadresstabellen schreiben), WRITEADDR (physikalische Adresse vergeben), JOBS (Warteschlange), ABORT (laufende Aufträge abbrechen) und DEVICEMGMT (Scharfschalter). Sie arbeiten im Hintergrund: die Kommandoantwort bestätigt nur die Annahme, das Ergebnis wird nachgemeldet — bei den längeren Aufträgen Minuten später. Fehlt die Erlaubnis, antworten sie mit ERR_NOT_PERMITTED, ist nicht scharf geschaltet, mit ERR_NOT_ARMED

Änderungen ​

  • App/UI: Die Support-E-Mail aus den App-Einstellungen hängt das Diagnoseprotokoll als Datei an, statt es in den Nachrichtentext zu setzen; der Text fasst App, Gerät, Controller und Verbindung kurz zusammen und lässt Platz für die eigene Fehlerbeschreibung. Aufgetretene Fehler werden mitgeschickt und nicht mehr in den Einstellungen angezeigt
  • Backend: Software-Updates und Update-Skripte werden nur noch mit gültiger Signatur von nomos installiert; unsignierte oder manipulierte Pakete werden abgewiesen
  • Backend: Administratorkonten müssen jetzt ein Kennwort mit mindestens 6 Zeichen haben; leere Kennwörter sind für Administratoren nicht mehr erlaubt. Bestehende Konten bleiben unverändert, der Sicherheitscheck weist weiterhin auf fehlende Kennwörter hin
  • Backend: Das Ereignisprotokoll erfasst jetzt auch Änderungen an Benutzern und Berechtigungen, Wiederherstellungen von Backups und das Zurücksetzen auf Werkseinstellungen; die Aufzeichnung lässt sich abschalten
  • Backend: Die Nutzungsanalyse macht klügere Automationsvorschläge. Gewohnheiten, die der Sonne folgen, werden als solche erkannt und mit Sonnenauf- bzw. Sonnenuntergang als Auslöser vorgeschlagen statt mit einer Uhrzeit, die mit der Jahreszeit wandert; Geräte, die dabei gemeinsam fahren, kommen als ein Vorschlag. Ebenso werden Gewohnheiten erkannt, die daran hängen, dass jemand nach Hause kommt oder alle gehen, und mit der Anwesenheit als Auslöser vorgeschlagen. Vorschläge erhalten Bedingungen wie "nur wenn niemand zu Hause ist", "nur nach Einbruch der Dunkelheit", "nur unter 10 °C Aussentemperatur" oder "nur bei Solarüberschuss", wenn das beobachtete Verhalten deutlich davon abhängt und die passende Quelle (Anwesenheit, Wetterstation, Wechselrichter) getaggt ist. Was eine bestehende Automation bereits tut, wird nicht mehr vorgeschlagen. Nach dem Update baut die Analyse ihre Statistik neu auf: zeitgebundene Vorschläge erscheinen erst nach fünf bis sieben Wochen Aufzeichnung, Vorschläge zum Sonnenstand nach ein bis zwei Wochen
  • Config/UI: Auf der Seite "Interner Service" markiert Cmd+A bzw. Strg+A jetzt nur noch die Log-Ausgabe statt der gesamten Seite mit Seitenleiste und Kopfzeile. Bei aktivem Filter werden nur die sichtbaren Zeilen markiert; in den Eingabefeldern bleibt das gewohnte Verhalten erhalten
  • Config/UI: Die KNX-Seite ist in die Reiter "Geräte", "Adressen", "Monitor" und "Einstellungen" gegliedert; die Unterseiten sind direkt verlinkbar
  • Config/UI: KNX-Statusmeldungen erscheinen in allen Sprachen; Probleme mit der physikalischen Adresse werden benannt statt als Code angezeigt
  • Daemon: Die KNX-Geräteverwaltung nutzt erweiterte Telegramme (Extended Frames) und liest Tabellen dadurch in grösseren Blöcken; längere Antworten werden nicht mehr verworfen
  • NodeRED: Upgrade auf Version 5.0.7

Behoben ​

  • Backend: Kleinere Fehler in der Nutzungsaufzeichnung und den daraus abgeleiteten Vorschlägen behoben sowie Optimierungen eingeflossen
  • Backend: Kamerabilder über den Forwarder kommen jetzt auch von Kameras an, die bei der Digest-Authentifizierung den angefragten Pfad streng prüfen; bisher wurde der falsche Pfad signiert. Ausserdem beendet der Forwarder eine von der Kamera abgelehnte Anfrage jetzt sauber, statt den Aufrufer bis zum Timeout warten zu lassen
  • Backend: Verbindungsfehler zu Gateways, Geräten oder dem Cloud-Dienst konnten zum Absturz des Backends führen oder eine Anfrage unbeantwortet lassen; stattdessen erscheint jetzt eine Fehlermeldung
  • Backend: Das Hinzufügen eines Somfy-Gateways brach seit Version 2.8.3 auch mit korrekten Zugangsdaten immer mit einem Autorisierungsfehler ab
  • Backend: Zuverlässigkeit beim Aktivieren des Direkt-VPN verbessert
  • Backend: Das Löschen eines Geräts, das einem Raum zugeordnet war, führte seit Version 3.0.0 zu einem Neustart des Backends; ein Gerät mit Unterkomponenten konnte dabei unvollständig gelöscht zurückbleiben
  • Backend: Anfragen der App mit abgelaufener Sitzung zählten als fehlgeschlagene Anmeldeversuche und konnten die Anmeldung von diesem Gerät vorübergehend sperren
  • Backend: Matter-Geräte, die einen eigenen Szenen-Cluster anbieten, wurden bei der Geräteerkennung als schlecht kompatibel eingestuft; der Cluster wird nicht mehr bewertet, da Szenen im Controller verwaltet werden
  • Backend: Die Systemliste (getSystemsList) blieb ohne Antwort, wenn zwei Adressen dieselbe Seriennummer meldeten oder ein Gerät ohne Seriennummer antwortete
  • Backend: Ein unbehandelter Fehler in einer Hintergrundaufgabe führte zum Neustart des Backends; er wird jetzt protokolliert und als Fehlerbericht gemeldet, das Backend läuft weiter
  • Config/UI: Auf der Seite "Interner Service" läuft ein gestartetes Logging nach einem Neustart der Engine jetzt automatisch weiter; bisher sprang es beim Neustart auf Stopp
  • Config/UI: Auf der Seite "Kameras" ragte die dunkle Titelleiste einer Kamera an den oberen Ecken über den abgerundeten Rahmen hinaus; sie folgt jetzt der Rundung
  • Config/UI: Der Schalter für das Direkt-VPN sprang nach der Bestätigung auf AUS zurück, obwohl das VPN aktiviert wurde
  • Config/UI: Zentrierte Inhalte sprangen beim Erscheinen der Bildlaufleiste seitlich; der Platz dafür wird jetzt freigehalten