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USB-Seriell über VPN

Über „Ein lokales USB-Gerät über VPN freigeben" stellt der Controller einen angesteckten USB-Seriell-Adapter als TCP-Port bereit. Damit programmieren Sie Bussysteme aus der Ferne, deren Konfigurationssoftware einen direkten seriellen Zugriff benötigt — ganz so, als wäre der Adapter lokal an Ihrem Rechner angeschlossen.

Die Freigabe ist über das Direkt-VPN, das Support-VPN und im lokalen Netzwerk erreichbar.

Freigabe aktivieren

  1. Öffnen Sie die VPN-Seite und klicken Sie auf „Ein lokales USB-Gerät über VPN freigeben".

  2. Wählen Sie die serielle Schnittstelle (den USB-Adapter), die Baudrate (muss zur angeschlossenen Hardware passen) und den TCP-Port (Standard: 3001).

  3. Nach dem Speichern zeigt die Übersicht den Status der Freigabe: Läuft, Verbunden oder Adapter nicht angesteckt.

Client unter Windows einrichten

Unter Windows richten Sie einen virtuellen COM-Port ein, der auf den TCP-Port des Controllers zeigt — zum Beispiel mit dem kostenlosen HW VSP3 (Einzelport-Version, hw-group.com):

  1. HW VSP3 herunterladen und installieren (Variante „Standalone").

  2. Im Reiter „Virtual Serial Port" einen freien COM-Port wählen (z. B. COM5), als IP Address die VPN-IP-Adresse des Controllers eintragen und als Port den konfigurierten TCP-Port (Standard: 3001).

  3. Im Reiter „Settings" die Option „NVT enabled" deaktivieren — die Verbindung läuft über rohes TCP.

  4. Mit „Create COM" den virtuellen COM-Port anlegen.

Anschließend wählen Sie den neuen COM-Port in Ihrer Programmiersoftware aus. Stellen Sie dort dieselbe Baudrate ein wie in der Freigabe (Datenformat 8N1).

Client unter macOS / Linux einrichten

Auf macOS und Linux übernimmt socat diese Aufgabe (macOS: Installation mit brew install socat):

Solange der Befehl läuft, steht /tmp/ttyNOMOS als serielle Schnittstelle bereit und kann in der Programmiersoftware ausgewählt werden.

Hinweise

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